Sonderschau 2022: 15 Jahre Klagenfurter Kinomuseum

KAMERA AB! 15 Jahre Kinomuseum Klagenfurt am Lendkanal

Seit 2007 besteht am Lendkanal in Klagenfurt ein Kinomuseum, das sich der Geschichte des Films und des Kinos verschrieben hat. Mit besonderem Interesse wird die Entwicklung des Mediums in Kärnten, insbesondere Klagenfurt nachgezeichnet. In mehr als 125 Jahren Kinogeschichte – die erste Kinovorstellung in Klagenfurt hat 1896 stattgefunden – haben sich Veränderungen ergeben. In zahlreichen Sonderschauen haben wir jedes Jahr an ein besonderes Ereignis erinnert. Die Anfänge der Kinematographie, das erste ständige Kino in Klagenfurt, die Geschichte des Amateurfilms, all dies und viele weitere Themen haben wir in Sonderschauen präsentiert. Das Museum in der Wilsonstraße hat sich in den vergangenen 15 Jahren kräftig weiterentwickelt und hat – dafür sind wir sehr dankbar – auch viele Exponate – vom 400 Kilo schweren Kinoprojektor bis zur kleinen Super-8-Kamera – geschenkt bekommen.

Das Jubiläum „15 Jahre Kinomuseum“ wollen wir nutzten, um nochmals die Jugend des Museums Revue passieren zu lassen. Zu den Höhepunkten gehören die Kassa von Prechtls Wanderkino aus dem frühen 20. Jahrhundert und der älteste jemals in Klagenfurt gedrehte Film aus dem Jahre 1911 mit Kaiser Karl I. Die Entstehungsgeschichte aller Klagenfurter Kinos wird genauso gezeigt, wie ein Blick auf die internationalen Filmproduktionen, die hier entstanden sind. Dem Amateurfilm ist ein eigener Raum gewidmet, der die Geschichte des „Schmalfilms“ zurückverfolgt bis in die 1920er Jahre. Eine Ernemann VIIIb – ein funktionstüchtiger Kinoprojektor aus den 1950er Jahren vervollständigt die Sammlung, die auch an die vielen Kinos erinnert, die es einst in Kärnten gab. Zum Jubiläum haben wir unsere Ausstellung um weitere Großexponate erweitert. Die Geschichte der Kinoprojektoren, die wir zeigen können, beginnt nun mit dem „Ernemann Imperator“ aus den 1910er Jahren, über einen ersten Tonfilmprojektor aus den 1930er Jahren herauf bis in die frühen 2010er Jahre, wo wir eine „Ernemann 15“ aus dem Volkskino zeigen, einem der letzten analogen Projektoren.

Zum Jubiläum haben wir unsere Ausstellung um weitere Großexponate erweitert. Die Geschichte der Kinoprojektoren, die wir zeigen können, beginnt nun mit dem „Ernemann Imperator“ aus den 1910er Jahren, über einen ersten Tonfilmprojektor aus den 1930er Jahren herauf bis in die frühen 2010er Jahre, wo wir eine „Ernemann 15“ aus dem Volkskino zeigen, einem der letzten analogen Projektoren.

Das Kinomuseum am Lendkanal in der Wilsonstraße 37 ist vom 2.Juli – 28.August 2022, jeweils Samstag und Sonntag von 10.00 – 18.00 Uhr geöffnet

125 Jahre Kino in Klagenfurt | Sonderausstellung 2021

Vor 125 Jahren: Die „Lebenden Photographien“ kommen nach Klagenfurt

Am 28. Dezember 1895 zeigen die Gebrüder Lumière in Paris erste Filme und verlangen dafür Eintritt. Das Kino war geboren. Elf Monate später – am 29. November 1896 – sind die „Lebenden Photographien“ auch in Klagenfurt angekommen. Durch den „Kinematographen ist es möglich, ganze Szenen aus dem menschlichen Leben voller Naturtreue, Lebendigkeit und Beweglichkeit wiederzugeben“, schwärmt die Kärntner Zeitung von damals über die ersten Vorführungen eines Wanderkinos im Saal des Hotel Sandwirt. Dieses Ereignis wird zum Schwerpunkt der Sonderschau 2021.

Vor 110 Jahren: Klagenfurts ältester Film wird gedreht

Als am 29. Juli 1911 die Landes-Handwerker-Ausstellung feierlich eröffnet wurde, war Erzherzog Karl Franz Joseph, der spätere Kaiser Karl I. der letzte Monarch Österreichs, zu Besuch. Ein Pathé-Kameramann im Auftrag von Hermann Prechtl – dem ersten Klagenfurter Kinobesitzer – war vor Ort und so entstand Klagenfurts ältester erhaltener Film, der im Kinomuseum gezeigt wir

Vor 50 Jahren: Die letzte Vorstellung im Kino Prechtl

Die Sonderschau 2021 im Kinomuseum will auch an das Kino Prechtl erinnern, das vor 50 Jahren schließen musste und am 31.Dezember 1971 seinen allerletzten Film zeigte. Es war 1908 das allererste Kino der Stadt.

Das Kinomuseum am Lendkanal in Klagenfurt – in der Nähe des Wörthersees – ist von 3.Juli – 29.August 2021, jeweils am Sa.+So. von 10 – 18 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen: http://kinogeschichte.at/m/sonderschau_2021.html

KINODIA – Sonderschau 2020

Wenn die bewegten Bilder keine Lust zum Laufen haben …
Sonderschau 2020 im Kinomuseum Klagenfurt

Seit den Anfängen der Kinematographie gehören auch die Standbilder zum Kino. Vom „Herzlich Willkommen“ über Hinweise wie „Die Wochenschau läuft nach dem Hauptfilm“ bis zu Ermahnungen „Es wird gebeten die Vorführung nicht durch unangebrachte Äußerungen zu stören“ begleiteten die Kinodia die Vorstellung. Vor einem Diapositiv fürchteten sich die Filmvorführer, denn es bedeutete Stress in der Kabine: „Entschuldigen Sie bitte die kurze Unterbrechung“.

Aber das Kinodia konnte noch mehr: Für die Geschäfte im Ort waren die Informationen auf der Leinwand eine günstige Alternative zu einem Werbefilm, der sehr viel mehr gekostet hätte. Ob Tankstelle, Seifenfabrik oder Trachtenstube, das Publikum sah die lokale Werbung auf jener Leinwand auf der sich auch die großen Filmstars tummelten.

Noch wusste niemand in Österreich etwas von „Social Advertising“ und doch warben das Rote Kreuz, die Feuerwehr und auch die Sternsingergruppe St. Ruprecht mit einem Kinodia für Ihre Angelegenheiten. Auch zur Ankündigung von Veranstaltungen eigneten sich die – manchmal vom Vorführer selbst gemachten – Kinodia bestens.

Die 8,5 mal 8,5 cm großen Diapositive zwischen zwei dünnen Glasplatten sind inzwischen aus den Kinosälen verschwunden, aber die elektronischen Nachkommen der Kinodia gibt es noch immer. Die Gestaltung verrät sehr viel über die Zeit in der die Diapositive entstanden sind. Das Kinomuseum zeigt in seiner Sonderschau 2020 eine kleine Geschichte der Kinodia aus den 1930er bis 1960er Jahre.

Die geplante Ausstellung „Auf der Suche nach dem schwarzen Chauffeur“ muss aus organisatorischen Gründen auf 2021 verschoben werden. Das Kinomuseum, gemeinsam mit der Lendcanaltramway und dem Stadtverkehrsmuseum ist ab 4. Juli 2020 jeweils samstags und sonntags von 10.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

Sonderschau „KINODIA“ im Kinomuseum Klagenfurt

AUF 2021 VERSCHOBEN !! Tag der offenen Tür

Als Vorschau auf die heurige Saison im Kinomuseum am Lendkanal wollen wir den Besucherinnen und Besuchern am 1.Mai die Sonderschau 2020 vorstellen, die sich mit Kärntens ältesten – leider verschollenen – Spielfilm „Der schwarze Chauffeur“ beschäftigt. Die Sonderschau wird alle verfügbaren Informationen über den Film zusammentragen und hofft so, eine Spur zum verschollenen Stummfilm von 1917 zu finden. Außerdem wollen wir zeigen, was wir den Winter über so alles bekommen haben.

Das Kinomuseum ist am Staatsfeiertag ab 14.00 Uhr geöffnet und bietet einen ersten Eindruck von der heurigen Sonderschau mit dem Titel „Wo ist der schwarze Chauffeur“.
Die Lendcanaltramway ist wieder auf Schiene und präsentiert den überholten und aufpolierten Triebwagen Nr. 25 und auch das „Buffet zur Tramway“ ist wieder geöffnet.

Wir freuen uns auf ihren Besuch am Freitag, den 1. Mai 2020 beim Tag der offenen Tür, von 14.00 – 18.00 Uhr.

Vorschau: Sonderschau 2021

„Lange Nacht der Museen“ am 5.10.2019 im Kinomuseum

Erich Kästners Buch und Film „Das doppelte Lottchen“ hat uns unsere Idee zur „Langen Nacht der Museen“ geliefert. Das Kinomuseum ist am 5. Oktober 2019 nicht nur am Lendkanal in der Wilsonstraße 37 zu finden, wir haben auch eine Außenstelle im ORF-Landesstudio Kärnten in der Sponheimerstraße 13. An beiden Ausstellungsorten wollen wir die Geschichte des Films und des Kinos mit vielen Exponaten und Fotos erzählen.

Weitere Informationen unter www.kinogeschichte.at

Sonderschau 2019 „Kärntner Landkinos“

Ein Kinobesuch – einst wichtiger Teil der Freizeit -war früher nicht nur in den großen Städten möglich. Die Teenager der 1950er und 60er Jahre hatten ihr Lichtspieltheater meist vor der Haustür oder in unmittelbarer Umgebung. Dieser Zeit mit ihren mehr als 50 Kinos in Kärnten will das Klagenfurter Kinomuseum am Lendkanal in seiner heurigen Sonderschau nachgehen. Neben der Erinnerung an die Kinos und Filme von damals gilt es auch einen Blick auf die „Landkinos“ von heute – wie das Millino, oder das Kulturkino Gmünd – zu werfen, die ganz gegen den Strom der Zeit das Kinofähnlein hochhalten.

Ein Tonfilm-Projektor »AEG Euro-M« aus dem ehem. Kino Landskron bei Villach ist das zentrale Objekt der Landkino-Ausstellung. Von den frühen 1950er Jahren – der großen Zeit der Landkinos – bis zu deren Ende in den späten 1970ern wollen wir den Bogen spannen und Dokumente,Fotos und viele weiter Erinnerungsstücke zeigen. Das Kinomuseum lädt ein zu einer Reise „Zurück in die große Zeit der kleinen Kinos“.

Das Museum | Prechtl, Ernemann und der Kaiser
Das Kinomuseum zeigt die Geschichte des Kinos in Kärnten seit seinen Anfängen. Zu den Höhepunkten gehören die Kassa von Prechtls Wanderkino aus dem frühen 20. Jahrhundert und der älteste jemals in Klagenfurt gedrehte Film aus dem Jahre 1911 mit Kaiser Karl I.

Die Entstehungsgeschichte aller Klagenfurter Kinos wird genauso gezeigt wie ein Blick auf die internationalen Filmproduktionen,die hier entstanden sind. Dem Amateurfilm ist ein eigener Raum gewidmet, der die Geschichte des „Schmalfilms“ zurückverfolgt bis in die 1920er Jahre. Eine Ernemann VIIIb – ein funktionstüchtiger Kinoprojektor aus den 1950er Jahren vervollständigt die Sammlung, die auch die Geschichte aller Klagenfurter Kinos dokumentiert.

Ort: Kinomuseum & Lendkanaltramway, Wilsonstraße 37, 9020 Klagenfurt
Öffnungszeiten: 29. Juni -25. August 2019| jeweilsSa & So | 10.00 bis 18.00

http://www.kinogeschichte.at/kinomuseum.htm

 

 

1. Mai 2019 – Wanderkino zu Gast im Kinomuseum Klagenfurt

S.H.B Schulfilm im Kinomuseum

Schulfilme – mit einem Kino-Projektor vorgeführt – wie in der guten alten Zeit.

Als Vorschau auf die heurige Saison im Kinomuseum am Lendkanal ist am 1. Mai 2019 das Wanderkino des Filmsammlers Jürgen Kalsberger im Museum zu Gast und zeigt ab 18.30 Uhr Schulfilme – mit einem 16mm Projektor – wie aus der guten alten Zeit. Neben einem Besuch bei den Ferlacher Büchsenmachern und einer Fahrt mit der Tauernbahn, erfährt man auch – in einem Film aus dem Jahre 1963 – wie man richtig fernsieht.

Das Kinomuseum ist am Staatsfeiertag (1.Mai 2019) ab 14.00 Uhr geöffnet und bietet einen ersten Eindruck von der heurigen Sonderschau mit dem Titel „Die Kärntner Landkinos“ – die am 29. Juni 2019 eröffnet wird.

Kinomuseum Klagenfurt | Sonderschau 2019

120 Jahre Kino (1895 – 2015)

Brüder Lumière
Die Film- und Kinopioniere Auguste & Louis Lumière

Paris im Winter 1895: Ein neues Medium wird geboren!
Eine kleine Ausstellung im Schaukasten des Kinomuseums

Am 28. Dezember 1895 fand im Grand Café am Boulevard des Capucines in Paris die erste öffentliche Filmvorführung vor zahlendem Publikum statt. Die Brüder Lumière zeigten mit dem Cinématographe zehn Kurzfilme, darunter „Der begossene Gärtner“.
Der begossene Gärntner
„Der begossene Gärtner“ – der erste Spielfilm der Geschichte

Die Brüder Louis und Auguste bauten in ihrer Firma für fotografisches Zubehör in Lyon einen kastenförmigen Apparat mit Kurbel, mit dem man Filme aufnehmen, umkopieren und vorführen konnte und nannten ihn Domitor, später Cinématographe
Domitor
Domitor: Urgroßvaters iPhone – Filmkamera, Kopierwerk & Kino